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Aktuelles aus Hünfeld

Lustig, laut und abwechslungsreich

Hünfeld. Ein interaktives Musikkabarett haben die Zuschauer bei der „Kultur im Lokschuppen“ in Hünfeld erlebt. Mit Klavier, E-Gitarre, Soundmaschine und Gesang sorgten Timm Beckmann und Markus Griess bei ihrem Programm „Was soll die Terz …?“ für beste Unterhaltung.

Die beiden Musiker preschten dabei einmal durch die komplette Musikgeschichte und zogen beeindruckende Parallelen. Sie switchten von klassischer Musik zum Rock, von Beethoven zu den „Cranberries“, von Tschaikowsky zu den „White Stripes“. Sie zeigten den Unterschied zwischen der großen und der kleinen Terz, dem Kuckucksintervall. Und sie stellten auf äußerst amüsante Weise dar, dass Eltern ihre Kinder immer in der kleinen Terz rufen – von Adolf bis Donald, von Jaqueline bis Maximilianus.

Beckmann und Griess erklärten, warum das Ballett der „Nussknacker“ seinen Namen trägt – „wegen der Stelle, an der ein Mann in den Spagat springt“. Sie spielten sich durch die Filmmusik der vergangenen Jahrzehnte und ließen das Publikum fleißig mitraten. Sie machten deutlich, dass man mit der deutschen Nationalhymne nur schwer eine Fußballweltmeisterschaft gewinnen kann. Hingegen bekommen die Gegner der Franzosen schon bei deren Hymne Angst. Denn dort wird gesungen: „Marschieren wir, marschieren wir; unreines Blut, tränke unsere Furchen“. Auszüge der Melodie finden sich auch in „Hells Bells“ von AC/DC wieder.

In der Fußballhymne „Auf uns“ hat Andreas Bourani hingegen alles reingepackt, was die Deutschen so mögen – von Herbert Grönemeyer, über das Gitarrenriff von Wolfgang Petry bis hin zu Coldplay. Grandios war auch die musikalische Parodie von Titanic („schlechter Film, schlechte Musik“), bei der Beckmann und Griess in die Rollen von Leo und Kate schlüpften und für das Filmende eine eigene Version erschufen.

Ohne Zugabe durften die Musikkabarettisten die Bühne nicht verlassen. Dabei zeigten sie einen Auszug aus ihrem neuen Programm und präsentierten eine Arie aus der Oper Carmen, die sich in „La Paloma“ verwandelte – mit grandiosen Tanzeinlagen gespickt. Einfach köstlich. Mit einer weiteren Zugabe nahmen sie dann endgültig Abschied von Hünfeld und sangen gemeinsam mit dem Publikum „Der Mond ist aufgegangen“.

 

Infokasten: Kabarettistin Rena Schwarz gastiert mit ihrem Programm „Prinzessin ist auch kein Traumjob“ am Dienstag, 3. März, um 20 Uhr bei der „Kultur im Lokschuppen“ in Hünfeld.

 

Bildunterschrift: Timm Beckmann (links) und Markus Griess preschten im Lokschuppen einmal durch die ganze Musikgeschichte.

 

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