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Aktuelles aus Hünfeld

Der Engel verkündigt die Geburt Jesu

Hünfeld. Feierlich ist am Sonntag der Advent an der Stadtkrippe am Rathausplatz angesungen worden. Der Gemischte Chor des Gesangvereins Mackenzell unter der Leitung von Monika Meyer sorgte für die musikalische Umrahmung.
Ausgerichtet am zentralen Inhalt des Advents ist noch nicht das Kind in der Krippe zu sehen, sondern zunächst die Szene mit der Verkündigung der Geburt Jesu durch den Engel an Maria. „Am dritten Advent folgt die Darstellung der Herbergssuche und am 23. Dezember die eigentliche Krippendarstellung, die Geburt Jesu“, erklärte Berthold Quell, Zweiter Vorsitzender der Hünfelder Krippenfreunde.
Er begrüßte die Besucher und freute sich, dass in den kommenden Wochen wieder viele Menschen und besonders Kinder, staunend und fragend die Krippe betrachten. „Die christliche Botschaft der Freude, der Hoffnung und des Friedens, die uns mit der Geburt Jesu zuteil wird, wollen wir Krippenfreunde beim Ansingen des Advents und beim Gestalten von Krippen alljährlich zum Ausdruck bringen“, sagte Quell.
Stadtpfarrer Peter Borta schaute gemeinsam mit den Besuchern auf die Verkündigungsszene und stellte Fragen. „Was heißt das: Der Heilige Geist wird über dich kommen, Kraft des Höchsten dich überschatten? Ist der Heilige Geist der leibliche Vater Jesu? Hat Gott sich mit der Jungfrau Maria vermählt, einen Lebenskeim in sie hineingesenkt, aus dem Jesus geboren wurde?“ Solche Vorstellungen von der Vermählung der Götter mit Jesus finden sich in Göttersagen des heidnischen Altertums, mit der Botschaft des Evangeliums haben sie nichts zu tun, machte Borta deutlich.
„Wenn sich in einer Familie Nachwuchs anmeldet, dann sagen wir: Die Eltern erwarten ein Kind. Wir sagen nicht: Sie machen das Kind.“ Die Menschen könnten sich auch das Heil nicht machen, sie könnten sich Gott nicht machen. „Er will sich euch schenken, öffnet die Hände, öffnet euer Herz, empfangt ihn“, sagte der Stadtpfarrer. Zum Abschluss sangen alle gemeinsam mit dem Gemischten Chor Mackenzell „Macht hoch die Tür“.

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