Navigation

Aktuelles aus Hünfeld

Über 86 Prozent Zustimmung für Tschesnok

Hünfeld. 86,33 Prozent der Hünfelder Wähler haben am Sonntag Benjamin Tschesnok die Zustimmung gegeben, dass er am 1. April kommenden Jahres das Amt des Hünfelder Bürgermeisters von Stefan Schwenk übernehmen soll. Am traditionellen Wahlabend, der wegen des Umbaus des Rathauses im Lokschuppen stattfand, zeigte sich der neu gewählte, künftige Bürgermeisters sehr dankbar für das Ergebnis, es sei „Ansporn und Motivation“ für seine künftige Arbeit. Benjamin Tschesnok war der einzige Kandidat, der sich der Wahl gestellt hatte, nachdem die übrigen Fraktionen keinen Kandidaten gestellt hatten. Mit seiner Familie kam Tschesnok gegen 18.30 Uhr in den Lokschuppen, kurz bevor das vorläufige Endergebnis feststand. Bürgermeister Stefan Schwenk blieb es als Wahlleiter vorbehalten, auf der Bühne das vorläufige Endergebnis mitzuteilen. In einer sehr emotionalen Stellungnahme bekannte er, dass Benjamin Tschesnok sein „Wunschnachfolger“ gewesen sei. Auch bei Benjamin Tschesnok und seiner Frau Constanze, die mit ihren beiden Kindern Moritz und Pauline auf die Bühne gekommen waren, sorgte das Ergebnis für Rührung. „Ich bin überwältigt“, bekannte der künftige Bürgermeister, der zugleich dem gegenwärtigen Amtsinhaber dankte, denn dieses Ergebnis sei auch ein Lohn für die gute Arbeit, die Schwenk in den zurückliegenden fast sechs Jahren geleistet habe: „Es ist auch dein Ergebnis“.

Zahlreiche Gratulanten beglückwünschten das künftige Stadtoberhaupt zu diesem außerordentlich guten Ergebnis. So gratulierte die stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Karin Grosch im Namen der Partei, die stolz sei, einen hervorragenden Kandidaten aus ihren Reihen präsentieren zu können. Landrat Bernd Woide freute sich, dass einer der „jungen Wilden“ nun in die Verantwortung kommen werde und für den Kreis seiner künftigen Bürgermeisterkollegen beglückwünschte der Poppenhausener Bürgermeister Manfred Helfrich den künftigen Amtsinhaber. Hünfeld habe stets ein besonderes Gewicht in der Runde der Kreisbürgermeister, er hoffe, dies werde sich auch unter Tschesnok nicht ändern, sagte Helfrich.

Zu den zahlreichen Gratulanten zählte auch der Erste Kreisbeigeordnete Frederik Schmitt, Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der Bundestagsabgeordnete Michael Brand und der Landtagsabgeordnete Thomas Hering sowie Vertreter aller Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und Mitglieder des Magistrats. Auch zahlreiche Weggefährten, Freunde und Familienangehörige von Tschesnok hatten den Weg in den Lokschuppen gefunden, um dem künftigen Stadtoberhaupt zu gratulieren.

Obwohl Benjamin Tschesnok der einzige Bewerber war, hatte er in den zurückliegenden sechs Wochen ein gewaltiges Pensum an Wahlkampfauftritten absolviert. So ging er von Tür zu Tür und verteilte frühmorgens Kaffee an die Pendler im Hünfelder Bahnhof, um mit diesen ins Gespräch zu kommen, abends lud er in allen Stadtteilen zu Bürgergesprächen ein und war bei zahllosen Veranstaltungen präsent. Diesem außerordentlich engagierten Wahlkampf war nach Meinung von Stefan Schwenk zu verdanken, dass trotz des einen Kandidaten eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent erreicht wurde. Schwenk: „Auf die Hünfelder ist eben Verlass“.

nach oben
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.