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Aktuelles aus Hünfeld

IKEK geht in Zielgerade

Hünfeld. Der Magistrat will die Fördermöglichkeiten aus dem SILEK-Programm zur Dorferneuerung für die Hünfelder Stadtteile in vollem Umfang ausnutzen. Das kündigte Bürgermeister Stefan Schwenk bei einer öffentlichen Veranstaltung zum IKEK-Verfahren in der Stadthalle Kolpinghaus an.

Schon heute sei der ursprüngliche Förderrahmen von 1,5 Millionen Euro mit fast 1,6 Millionen Euro an bereits abgeschlossenen, finanzierten oder noch beantragten Maßnahmen überzeichnet. Noch bis zum Jahresende 2020 können sowohl Förderanträge für öffentliche, als auch für private Maßnahmen gestellt werden.

Helmut Vogler, stellvertretender Fachbereichsleiter für die Dorfentwicklung beim Landkreis Fulda, informierte die Zuhörer über verbesserte Fördermöglichkeiten auch für private Maßnahmen. Demnach sei sowohl der Förderrahmen erhöht, als auch die Fördermöglichkeiten auf weitere Bereiche ausgedehnt worden. So könne die Umnutzung ehemaliger Wirtschaftsgebäude für Wohnzwecke mittlerweile mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden, lokale Kleinvorhaben wie Platzgestaltung und andere Maßnahmen könnten mit bis zu 150.000 statt bislang 100.000 Euro unterstützt werden. Auch der städtebauliche Rückbau in Ortskernen werde bei öffentlichen Vorhaben mit maximal 300.000 statt bislang 200.000 Euro gefördert. Private Träger könnten 45.000 statt bislang 35.000 Euro erhalten.

Vogler zog in seinem Vortrag auch eine erste Bilanz zu den Erfolgen des IKEK-Programms in der Stadt Hünfeld. Seit dem Programmstart 2012 seien insgesamt 116 Beratungen von privaten Bauherren vorgenommen worden, insgesamt 26 Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von 2,2 Millionen Euro seien bislang gefördert worden.

Der Bürgermeister zog in der Versammlung auch ein Zwischenfazit zu den verschiedenen Handlungsfeldern. Bereits abgeschlossen sei die Neugestaltung oder Verbesserung der Ortsmittelpunkte in Oberrombach, Roßbach, Nüst, Mackenzell, Dammersbach, Großenbach, Rückers und Malges. In den kommenden beiden Jahren sollen nun auch Oberfeld, Rudolphshan, Sargenzell und Dammersbach angegangen werden.
Außerdem seien in allen Dörfern einheitliche Ortseingangstafeln aufgestellt worden. Er kündigte an, dass die Antragstellung für die Erweiterung des Kombinationsgebäudes in Sargenzell nun erfolgreich abgeschlossen werden konnte, so dass die Stadt Hünfeld bald einen Förderbescheid erwarten dürfe. In Nüst, Dammersbach, Roßbach, Großenbach, Rückers und Malges wurden die Bürger- und Vereinshäuser verbessert und barrierefrei umgebaut.
Auch die Ertüchtigung des Dorfplatzes in Rudolphshan sowie das Neuanlegen einer Platzfläche an der sogenannten „Golbesegass“ in Dammersbach wird vorangetrieben. Für den Dorfmittelpunkt in Oberfeld liege bereits ein Förderbescheid vor. Er warb dafür, noch neue kleinere Projekte im Rahmen des Programms anzumelden, für Großprojekte werde die Zeit angesichts der notwendigen zeitlichen Vorläufe allerdings knapp.

Entgegennehmen konnte der Bürgermeister aus den Händen von Vogler an diesem Abend auch zwei Bescheide. Zum einen die Auszahlung der Zuschüsse für die Ortseingangstafeln und die Bewilligung für weitere Beratungsleistungen privater Bauherren.

 

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