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Aktuelles aus Hünfeld

Hohe Kosten durch abgestorbene Buchen


Magistrat billigt 40.000 Euro an zusätzlichen Aufwendungen / Überlegung zu gemeinsamer Holzvermarktung

Hünfeld. Rund 40.000 Euro mehr wird die Stadt Hünfeld in diesem Jahr im Forstetat benötigen. Dies geht aus den Ergebnissen der Beratungen der Forstkommission unter Vorsitz von Stadtrat Jürgen Bohl hervor.

Das Geld wird insbesondere benötigt, weil angesichts des Buchensterbens ein erhöh-ter Einschlag bei diesen Bäumen erforderlich wird. Aufgrund der schon teilweise ab-gestorbenen Großbäume sind dabei besondere Sicherheitsvorkehrungen erforderlich, um die Waldarbeiter nicht zu gefährden. Die Kommission hofft, dass ein Teil dieser Mehraufwendungen durch höhere Erlöse bei der Holzvermarktung refinanziert werden kann.

 

Auch bei der künftigen Holzvermarktung zeichnet sich nach Angaben von Bürger-meister Stefan Schwenk eine neue Lösung ab. Nachdem das Land Hessen aus kar-tellrechtlichen Gründen bei großen kommunalen Waldbesitzern die Holzvermarktung nicht mehr übernehmen kann, hatte das Land Hessen den Kommunen eine Über-gangsregelung angeboten. Nun bahnt sich die Bildung einer gemeinsamen Holzver-marktungsgesellschaft für die Bereiche Rhön, Vogelsberg und Burgwald an, die diese Aufgabe künftig übernehmen soll. Der Magistrat hat signalisiert, dass er sich einen Beitritt zu dieser gemeinsamen Holzvermarktungsgesellschaft vorstellen kann. Zuvor sind allerdings noch einige rechtliche und wirtschaftliche Fragen zu klären. Nach ge-genwärtigem Stand wird Hessen Forst ab dem 01.01.2021 die Holzvermarktung für die großen kommunalen Waldbesitzer nicht mehr durchführen können. Hünfeld ver-fügt über insgesamt 700 Hektar städtischen Waldbesitz.

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