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Aktuelles aus Hünfeld

„Gesellschaft braucht Vorbilder“

Hünfeld. „Es mangelt in unserer Gesellschaft zunehmend an Menschen, die bereit sind, mehr zu tun, als es ihre Pflicht wäre, sagte Hünfelds Bürgermeister Stefan Schwenk anlässlich der Überreichung der Ehrenbriefe des Landes Hessen an Sabine Rüppner aus Malges und Manfred Kurz aus Rückers, die diese Auszeichnung im Anschluss an die letzte Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause erhielten.

Zwar könnten Menschen heute für aktuelle Themen sehr schnell motiviert werden, einen langes und nachhaltiges Engagement sei dagegen die Ausnahme. Deshalb brauche es Vorbilder, betonte Schwenk. Zu ihnen gehörten ganz sicher Sabine Rüppner aus Malges, die seit Anfang 2007 den Heimat- und Kulturverein Malges führt, und Manfred Kurz, den langjährigen Vorsitzenden des Mackenzeller Schützenvereins. Unter der Verantwortung Rüppners kümmerte sich der Heimat- und Kulturverein in Malges nicht nur um die Erforschung und Dokumentation der Dorfgeschichte, er trete mit eigenen Veranstaltungen in Erscheinung, wie den hochwertigen Adventskonzerten und engagiere sich im Dorf bei vielen Gelegenheiten, beispielsweise bei der Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf“. Unter der Leitung von Manfred Kurz hatte sich der Mackenzeller Schützenverein nicht nur zu einem sportlich sehr erfolgreichen Verein entwickelt, auch das Vereinsleben sei sehr intakt und die Sportanlagen würden in vorbildlicher Weise unterhalten. Manfred Kurz sei nicht nur jener, der die organisatorische Verantwortung dafür trage, er gehe auch in der Praxis voran.

Viele Menschen behaupteten, sie hätten keine Zeit für Ehrenämter, sagte der Bürgermeister. Oft seien es aber gerade jene, die objektiv über wenig Zeit verfügten, die sich dennoch in die Pflicht nehmen ließen. Sabine Rüppner und Manfred Kurz seien auch Beispiele dafür, dass für ihr ehrenamtliches Engagement immer auch etwas zurückkomme.

Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell beglückwünschte die beiden Ausgezeichneten und dankte auch ihren Ehepartnern, Birgit Kurz und Ingo Rüppner, die das Engagement des Ehemanns und der Ehefrau stets mitbegleitet hätten.

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