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Aktuelles aus Hünfeld

Kreative Ideen für Europa

Hünfeld. Beim Europäischen Wettbewerb der Europa-Union Fulda/Hünfeld Land sind zehn Preisträger von der Wigbertschule Hünfeld und der Konrad-Zuse-Schule ausgezeichnet worden. Landespreise gingen an Alexander Köhler und Angelina Ortmann von der Konrad-Zuse-Schule, die ein dreidimensionales Modell zum Thema „Gemeinsamer Kampf gegen den Müll in Europa“ erstellt hatten.

Mit Anerkennungspreisen ausgezeichnet wurden darüber hinaus Nelli Majewski von der Konrad-Zuse-Schule sowie Lisa und Maria Biedenbach, Alina Helekal, Sarah Kemler, Johanna Vogt, Chiara Ziegler und Atinka Ries von der Wigbertschule. Ihnen händigte der Vorsitzende der Europa-Union, Stephan Büttner, gemeinsam mit Stadträtin Martina Sauerbier im Medienraum der Wigbertschule die Auszeichnungen aus.
Dabei betonte Büttner, dass es wichtig sei, dass sich gerade junge Menschen mit dem Thema Europa auseinandersetzten. Er gehöre noch einer Generation an, die die großen Fortschritte der europäischen Einigung selbst erlebt habe. Gegenwärtig habe man den Eindruck, dass Europa eher stagniere. Umso wichtiger sei es, die großen Errungenschaften der europäischen Einigung wie Frieden und Freiheit mit aller Entschiedenheit zu verteidigen.
Europa biete die Chance, der Anker zu sein, der die Welt in einer zunehmend unsichereren Verfassung zusammenhalten zu könne. Deshalb verdienten alle nationalistischen Politiker eine deutliche Absage, die in eine Zeit vor der friedlichen Zusammenarbeit der Völker Europas zurückwollten.
Auch Stadträtin Martina Sauerbier betonte den Gewinn an Lebensqualität, den jeder Bürger durch die europäische Einigung erfahren habe. Das sei aber keineswegs selbstverständlich, sondern müsse jeden Tag neu errungen werden. Gerade für die junge Generation sei Europa für ihre Zukunft von besonderem Wert. Jean-Claude Juncker, dem kürzlich auf Point Alpha der Point-Alpha-Preis verliehen wurde, habe dies in einfache Worte gekleidet: In Europa sei es egal, ob man diesseits oder jenseits einer Grenze wohne.
Auch Schulleiter Markus Bente von der Wigbertschule sprach von Populisten, die Gift auf dieses sensible Gewächs der Europäischen Gemeinschaft streuten. Dieser europäische Wettbewerb der Europa-Union könne sicher dazu beitragen, den Wert Europas in den Herzen der Menschen zu verankern.
Unterstrichen wurde die Bedeutung der europäischen Einigung auch durch ein kleines Theaterstück, das Schüler der Konrad-Zuse-Schule unter Leitung von Andreas Garmisch vorbereitet hatten. Worte des Dankes richtete Stephan Büttner besonders an die zuständige Abteilungsleiterin der Konrad-Zuse-Schule, Petra Stephanblome, an Schulleiter Bente von der Wigbertschule, an Claudia Herz, die verantwortliche Kunsterzieherin der Zuse-Schule sowie an die Wigbertschullehrerin Ingrid Hillenbrand, die bereits seit 39 Jahren diesen Wettbewerb an der Wigbertschule betreut. Im kommenden Jahr wird sie dazu das letzte Mal Gelegenheit haben. Büttner warb bei Schulleiter Bente dafür, für sie eine geeignete Nachfolgerin zu finden, damit die erfolgreiche Teilnahme der Wigbertschüler weitergeführt werden könne.

 

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