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Aktuelles aus Hünfeld

Erster Ehrenstadtrat Willi Vogt wurde 80 Jahre

Hünfeld. Keiner hat so lange im Magistrat der Stadt Hünfeld gewirkt wie der heutige Erste Ehrenstadtrat Willi Vogt. Jetzt gaben Stadtverordnetenversammlung und Magistrat ihm zu Ehren seines 80. Geburtstags einen Empfang im Hünfelder Stiftsgewölbe.

Dabei zeichnete Bürgermeister Stefan Schwenk das umfangreiche unternehmerische, aber auch das kommunalpolitische Wirken des gebürtigen Hünfelders nach, der 1968 in den Magistrat gewählt wurde und dort zunächst bis 1981 als Stadtrat und dann als Erster Stadtrat und quasi „Vizebürgermeister“ bis 2006 tätig war. Er würdigte Vogt als einen Hünfelder Lokalpatrioten im besten Sinne des Wortes, der großen Anteil an der dynamischen Entwicklung seiner Heimatstadt über mehr als drei Jahrzehnte hatte.

Er sei als Unternehmer tatkräftig und mit Weitblick ausgestattet gewesen. Von diesen Eigenschaften habe auch die Stadt Hünfeld in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit im Magistrat in hohem Maße profitiert. Er habe die schwierigen Jahre nach der kommunalen Gebietsreform in Hünfeld mitgestaltet und 1978 an der Seite des damals jungen Bürgermeisters Dr. Eberhard Fennel mit viel Vehemenz die positive Entwicklung Hünfelds mit vorangetrieben – sei es bei der Gewerbeansiedlung, der Umgestaltung der Innenstadt, dem Neubau des Krankenhauses und vielen anderen Projekten. Selbst wenn es schwierig wurde, habe er Haltung gezeigt für seine Überzeugung, auch wenn er dafür bei manchen seiner Kunden auch Nachteile hinnehmen musste.

Als geselliger Mensch, als Jäger und Vereinsmensch, als erfolgreicher Geschäftsmann habe er viele Menschen gekannt und ein hohes Vertrauen erworben. Er habe gestanden im Kampf über den Erhalt des Bundesgrenzschutzes, ebenso wie für den Neubau der Justizvollzugsanstalt.

Willi Vogt sei im besten Sinne ein Unternehmer, denn er habe in seinem erfolgreichen Familienunternehmen, aber auch in der Politik stets etwas unternommen und neue Herausforderungen angenommen. Er hoffe, dass er noch viele Jahre die Früchte seiner Arbeit als Unternehmer, aber auch als Kommunalpolitiker genießen könne. Schwenk dankte auch der Familie Vogt, die ihm stets den Rücken freigehalten habe.

Zuvor hatte Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell in seiner Begrüßung betont, dass die große Zahl an Weggefährten aktuell und ehemaligen kommunalpolitisch Verantwortlichen in Hünfeld, die zu dem Empfang gekommen seien, ein Zeichen der Wertschätzung sei, das man Willi Vogt entgegenbringe. Er wisse, dass er als kleiner Junge in den Stiftsgewölben als Luftschutzkeller während des Zweiten Weltkrieges Zuflucht gesucht habe. Umso schöner sei es sicher für ihn heute, dass er am gleichen Ort in Frieden und Freiheit diesen besonderen Geburtstag feiern könne.

Willi Vogt stellte die Dankbarkeit in den Mittelpunkt seiner Ansprache. Dankbar sei er seiner Frau und Familie, denen er durch seine Ehrenämter oft viel habe zumuten müssen, seinem Sohn, der das Familienunternehmen erfolgreich weiterentwickelt habe, er sei stolz auf seine Tochter, die in Bayern mit ihrer Familie ein Textilhaus mit großem Erfolg betreibe. Dankbar sei er aber auch dafür, dass er an der Entwicklung Hünfelds habe mitwirken dürfen. Er sei auch heute noch in vielen vergleichbaren Städten unterwegs. Mode Vogt habe insgesamt mittlerweile 20 Niederlassungen. Viele von diesen könnten sich eine große Scheibe an Hünfeld abschneiden, betonte der Erste Ehrenstadtrat, der bekannte, dass es der Herrgott mit ihm wohl gut im Leben gemeint habe.

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