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Aktuelles aus Hünfeld

Konzept für neuen Kindergarten im Nordend steht

Hünfeld. Den Planungen für den neuen Kindergarten im Hünfelder Nord- und Ostend hat der Bauausschuss der Stadt Hünfeld in seiner jüngsten Sitzung einmütig zugestimmt. Bürgermeister Stefan Schwenk berichtet, dass die neue Kindertagesstätte mit drei Gruppen und einer Krippengruppe 2020 in Betrieb gehen soll.

Die Pläne des Architekturbüros Trapp Wagner aus Mackenzell sehen eine zweigeschossige Bebauung des bisherigen Parkplatzgrundstücks an der Berliner Straße mit Dachbegrünung vor. Im Obergeschoss sollen die Kinderkrippe sowie Funktionsräume untergebracht werden, im Untergeschoss die Gruppenräume. Dieses Untergeschoss wird über eine Treppe und einen Aufzug für Behinderte erschlossen.
Darüber hinaus soll es ein gut gepolstertes Spielgerät geben, über das die Kinder in das Untergeschoss gelangen können. Architekt Stefan Wagner erklärte vor den Mitgliedern des Bauausschusses, dass die gesamte Konzeption und die Raumplanung in einer Arbeitsgruppe mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Stadtverwaltung, Andreas Kapelle, Stadträtin Karin Grosch, selbst Erzieherin, und Kindergartenleiterinnen von Hünfelder Einrichtungen entwickelt worden seien. Das Konzept sieht für alle Gruppenräume getrennte Sanitärbereiche und Nebenräume vor. Der gesamte Kindergarten erhält eine Fußbodenheizung. Die Kinder sollen sich bereits im Foyer die Schuhe ausziehen, damit auch die Flure genutzt und in das pädagogische Konzept eingebunden werden können.

In der baulichen Konzeption nimmt das Gebäude das natürliche Gefälle des Geländes auf. Deshalb sollen die Schlafräume für die Mittagsruhe im Untergeschoss im östlichen Teil des Gebäudes untergebracht werden. Alle Gruppenräume sollen großzügig belichtet und hell gestaltet werden.

In der Ausschusssitzung wurde auch die Kostenkalkulation für das Gebäude vorgelegt. Die Gesamtkosten werden gegenwärtig mit über 3,2 Millionen Euro eingeschätzt. Dazu liegt bereits eine Förderzusage aus dem Programm Soziale Stadt in Höhe von rund 1,8 Millionen Euro vor.

Bürgermeister Schwenk kündigte an, dass die Stadt in ihrem Förderantrag für das laufende Jahr auch eine Umgestaltung der Berliner Straße in diesem Bereich beantragt hat. Entlang der Berliner Straße sollen 15 Parkplätze entstehen. Baulich soll der Bereich entlang des Kindergartens verkehrsberuhigt gestaltet werden. Weiterhin plant die Stadt den Bau eines Parkplatzes für die Mitarbeiter, der außerhalb der Kindergartenzeiten auch von Gottesdienstbesuchern und Gästen von Veranstaltungen im Pfarrheim St. Ulrich genutzt werden kann.

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