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Aktuelles aus Hünfeld

Fünfte Gruppe im Container

Hünfeld. Um den Bedarf an Kindergartenplätzen in Hünfeld decken zu können, ist der Heilig-Kreuz-Kindergarten mit einer Containerlösung vorübergehend um eine fünfte Gruppe erweitert worden. Bürgermeister Stefan Schwenk bedankte sich während eines Besuches im Kindergarten bei der Evangelischen Kirchengemeinde als Trägerin und den Mitarbeiterinnen, die sich als sehr flexibel und entgegenkommend erwiesen hätten.

Obwohl die Stadt Hünfeld in den zurückliegenden vier Jahren bereits vier zusätzliche Gruppen eingerichtet hat, zeichnete sich ab, dass der Bedarf angesichts steigender Kinderzahlen dennoch nicht ausreichen würde. Deshalb wurde im vergangenen Jahr eine zusätzliche Gruppe im Kindergarten St. Laurentius Mackenzell geschaffen und nun der Kindergarten Zum Heilig Kreuz mit Containern um eine fünfte Gruppe erweitert.

Diese Containerlösung soll in jedem Fall beibehalten werden, bis zum Kindergartenjahr 2020/21 der neue Kindergarten im Hünfelder Nordend in Betrieb gehen wird. Damit werden gegenwärtig in der Kindertagesstätte insgesamt 125 Kinder betreut. Ursel Weppler, Leiterin der Einrichtung, und Pfarrer Jürgen Gossler berichten, dass die Anlaufphase dieser fünften Gruppe seit dem 9. Januar bislang gut verlaufen sei – auch dank des Einsatzes der Mitarbeiterinnen im Team. Manche Sorgen der Eltern auch in Anbetracht der gegenwärtigen Kälte hätten sich nicht bestätigt.

Die Kinder hätten ihre neuen Räume mittlerweile in Besitz genommen. Die zusätzliche Gruppe besteht aus insgesamt sieben Containermodulen, die zu einer eigenen funktionalen Einheit mit Küche, Garderobe, Differenzierungsräumen und Sanitärbereich zusammengefügt wurden. Von dem separaten Eingang zu diesem Container sind es nur wenige Schritte bis in das Hauptgebäude.

Ursel Weppler berichtete, dass die Mitarbeiterinnen sehr viel Wert darauf legten, dass die Kinder auch an den Gemeinschaftsangeboten im Kindergarten selbst intensiv teilnehmen. Insgesamt kostete die Erweiterung einschließlich Mobiliar und Ausstattung rund 125.000 Euro. Nach den zwei Jahren sollen dann die Ausstattung und das Mobiliar im Hauptgebäude weiterhin verwendet werden.

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