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Aktuelles aus Hünfeld

Brandschutztüren für das neue Rathaus

Hünfeld. Um den Anforderungen des Brandschutzkonzeptes für das historische Rathaus von Hünfeld gerecht zu werden, muss nicht nur eine Entrauchungsanlage eingebaut werden, sondern auch auf allen Etagen entsprechende Brandschutzschleusen. Bürgermeister Stefan Schwenk erklärt, dass jetzt dazu ein Auftrag an ein Fachunternehmen vergeben wurde. Die Kostenschätzung der Planer für dieses Teilprojekt des Brandschutzes belief sich auf rund 370.000 Euro. Trotz der starken Baukonjunktur habe die Ausschreibung bei diesem Gewerk zu einem Ergebnis geführt, dass Einsparungen erwarten lasse.

Entgegen der ersten Studie soll auf den Einbau eines zweiten Fluchttreppenhauses in dem historischen Gebäude verzichtet werden. Dies hätte viel Raum auf allen Geschossen erfordert und einen erheblichen baulichen Eingriff erforderlich gemacht. Stattdessen soll das Treppenhaus künftig durch eine sogenannte Entrauchungsanlage bei einem Brand rauchfrei gehalten werden. Diese Anlage erzeugt einen künstlichen Überdruck und befördert den Rauch und Qualm aus dem Dachfenster, das sich automatisch öffnet. Dafür müssen allerdings die einzelnen Geschossebenen mit sogenannten Brandschutzschleusen ausgestattet werden. Hinter einer Feuer hemmenden Verglasung ist dann der Zutritt zum Treppenhaus nur durch diese Schleusen möglich.

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