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Aktuelles aus Hünfeld

Hünfeld wid ihm lange in Erinnerung bleiben

Hünfeld. „Hünfeld ist eine besondere Stadt und es war auch eine besondere Ausstellung im Museum Modern Art“, zeigte sich der Künstler Peter Lang sehr zufrieden zum Abschluss der dreimonatigen Präsentation seiner Werke in der Haune-Stadt im Rahmen des Kultursommers Main-Kinzig/Fulda..

Das Museum verfüge über eine außerordentliche Sammlung der konkreten Kunst, einer Richtung, die auch am Anfang der künstlerischen Laufbahn des bayrischen Malers stand. Kurator Günter Liebau freute sich, dass diese besondere Ausstellung in den zurückliegenden Monaten sehr viele Besuchergruppen angelockt habe. Peter Lang sei ein sehr interessanter Maler, der über eine außergewöhnliche Technik verfüge. Er male Landschaftsbilder in klassischem Hintergrund und lege darüber Linien, die mit einer Schnappschnur horizontal aufgetragen werden. Dadurch erhielten die Bilder eine außergewöhnliche Tiefe. Auch die künstlerische Arbeitsweise Langs sei außergewöhnlich. Er habe sich einen Seecontainer als Atelier einrichten lassen, mit dem er durch die Welt ziehe und an entlegenen Standorten Monate lang arbeite, beispielsweise in Island oder in Patagonien in Chile. Demnächst wird dem Künstler ein mehrmonatiger Aufenthalt in den isländischen Winter führen, wo er sich durch Nordlichter inspirieren lassen will. Auch Stadtrat Jürgen Bohl zeigte sich sehr angetan von der Ausstellung, die viele Besucher in das Museum gelockt hatte. Es sei gelungen, auch nach der verdienstvollen Arbeit von Jürgen Blum das Museum mit neuem Leben zu füllen. Bevor am 28. Oktober die neue Dauerausstellung mit Künstlern der konkreten Kunst eröffnet wird, gibt es von Sonntag, 14. Oktober, bis Sonntag, 21. Oktober, eine Fotoausstellung von Schülern des Hünfelder Wigbertgymnasiums, die mit Unterstützung der Firma Foto Daniel, gefördert durch die Landesvereinigung kulturelle Bildung Hessen, am Museum auf fotografische Entdeckungsreise gegangen waren. Die Ausstellung wird am Sonntag, 14. Oktober, ab 15 Uhr geöffnet und ist Teil des Modellprojekts „LandKulturPerlen“

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