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Aktuelles aus Hünfeld

Kurzweiliges und Skurriles aus der Region

 

Hünfeld. Kurzweiliges und auch Skurriles aus der Region bot der Autor Tim Frühling bei einer Lesung im Hünfelder Museum Modern Art. „111 Orte in Hessen und in der Rhön, die man gesehen haben muss“, hatte er sich ausgewählt, die er mit Humor und viel Hintergrundinformationen in seinem Buch beschrieben hat.

Der HR-Wettermoderator, einem breiten Publikum als als „Wetterfrosch“ des Hessischen Rundfunks bekannt, verstand es dabei, seinen durchaus orts- und heimatkundigen Zuhörern auch so manch verblüffend Neues aus ihrer Region vorzustellen. Christine Jecker, Geschäftsführerin der Touristischen Arbeitsgemeinschaft Hessisches Kegelspiel, die zu diesem Abend eingeladen hatte, versprach bei der Begrüßung nicht zu viel, dass die Zuhörer sich auf eine amüsante Lesung freuen könnten. Günter Liebau, Gastgeber und Kurator des Museums, freute sich, dass mit dieser Lesung viele Besucher ins Museum gelockt worden seien. In der gut anderthalbstündigen Lesung verstand es Tim Frühling ebenso charmant wie unterhaltsam, sich als „Fan“ Osthessens und der Region zu outen. Immer wenn er den Neuhofer Tunnel auf der A 66 passiert habe, dann fühle er sich ganz besonders wohl und angekommen. In seinen ausgedehnten Wanderungen durch die Rhön habe er manch Interessantes, aber auch viel Skurriles entdeckt, das Eingang in die 111 Orte der Region gefunden hat, die man aus seiner Sicht gesehen haben müsste. Beispielsweise Wippertshain mit seiner 102. Straße. Obwohl nur rund 600 Einwohner groß, habe das Dorf die Zählweise der Straßen aus New York mit einer logischen Systematik übernommen. Auch der Früchteteppich in Sargenzell oder das Rhön-Garden-Hotel mit seinem modernen Äußeren und der bauern-barocken Inneneinrichtung hatten es ihm besonders angetan. Dabei sparte er auch nicht mit Kritik, beispielsweise tagsüber seinen Hunger abseits des Kurviertels in Bad Brückenau in einer Gaststätte stillen zu können. Die Lesung, die binnen weniger Tage ausverkauft war, verlangte nach Meinung von Christine Jecker von der Touristischen Arbeitsgemeinschaft nach Wiederholung. Das könne er sich sehr gut vorstellen, meinte Tim Frühling, zumal er sein Herz ein wenig an Osthessen und die Rhön verloren habe.

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