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Aktuelles aus Hünfeld

Partystimmung bis tief in die Nacht

Hünfeld. Die Wetterprognosen waren zwar nicht so gut, die Stimmungsprognosen dafür umso besser. Mit diesen Worten hat Bürgermeister Stefan Schwenk die Besucher bei der Eröffnung des 19. Gaalbernfest willkommen geheißen. An vier Tagen feierten die Hünfelder ihr Gaalbernfest – und das Wetter blieb trotz der kühleren Temperaturen stabil, so dass der gesamte Stiftsbezirk wieder zur Partymeile wurde.
Zum Auftakt am Freitagabend übten sich unter anderem Pater Superior Karl-Heinz Vogt, der Inhaber der Herbert KG, Matthias Walter, die Stadträte Karin Grosch, Bernhard Biedenbach und Gerhard Hohmann beim Anschlagen des ersten Weinfasses, nachdem der Bürgermeister mit nur zwei Schlägen vorgelegt hatte. Anschließend sorgte die Band Back Home mit Rock, Pop und Evergreens aus den vergangenen drei Jahrzehnten für beste Stimmung. Party-Power pur verbreitete am Samstag die Jungs von Confect. Die professionellen Musiker heizten auf der Bühne ein und mischten sich auch unter die Gäste, wo sie hautnah für Oktoberfeststimmung sorgten.
Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Familien. Die Jüngsten tobten sich auf dem Anger auf der Hüpfburg, dem Piratenschiff oder der Rollenrutschbahn aus. Mit geschminkten Gesichtern ging es zurück in den Stiftsbezirk, wo die Kinderfeuerwehr Roßbach ihr Können zeigte und Zauberer Gerrit die Kinder mit seinen Tricks verzauberte. Die gesamte Innenstadt war angefüllt mit 73 Oldtimern und Youngtimern, die sich einer Prämierung durch den Motorclub Hünfeld im ADAC stellten. Zu sehen waren weitaus mehr Autos als in den Vorjahren, darunter auch wertvolle Schätze, wie ein Aero 600 von Erhard Rübsam aus dem Jahr 1932 oder ein 190er Mercedes Cabriolet aus den 50er Jahren, der in absolut unverbasteltem Originalzustand zu bestaunen war. Den unteren Teil der Innenstadt füllten die Mackenzeller Traktorfreunde mit Schleppern aus den 30er bis 60er Jahren, teilweise liebevoll restauriert, teilweise auch noch im „Arbeitsgewand“. Im Stiftsbezirk sorgten die Musikkapelle Nüsttal, die Stadtkapelle und Rhöner BMB für zünftige Blasmusik. Im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde gab es Kaffee und Kuchen und die Weinstände und Gastronomen verwöhnten die Gäste mit erlesenen Spezialitäten aus Küche und Keller.
Zum Abschluss am Montag zeigte Bürgermeister Schwenk am Amtsbock, dass er auch ein Bierfass anzuschlagen versteht. Spendiert wurde es vom Hochstiftlichen Brauhaus zu Fulda zugunsten der Aktion Hünfelder Sorgenkinder. Musikalisch umrahmt von der Dammersbacher Blaskapelle und dem Männergesangverein Hünfeld trug Stadträtin Martina Sauerbier in Platt die Geschichte des Hünfelder Amtsbocks vor. Für die Gäste, die der Rhöner Mundart nicht mächtig sind, übersetzte sie die Geschichte auch in Hochdeutsch. Mit einem Handwagen und dem Bierfass zogen Bürgermeister Stefan Schwenk und Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell anschließend in den Stiftsbezirk, wo das Amtsbockbier zugunsten der Aktion Hünfelder Sorgenkinder ausgeschenkt wurde. Dort sorgten die Lichtbergkrainer mit zünftiger Oberkrainer Musik für beste Unterhaltung.
Sowohl zum Auftakt als auch zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Schwenk bei den zahlreichen Sponsoren, ohne die ein so attraktives Programm bei freiem Eintritt nicht möglich gewesen wäre. Zu den Sponsoren gehörten die Firma EngRoTec, die Firma Kropp, die VR-Bank NordRhön, Möbel Wirth, Mode Vogt, das Kinderparadies Richter, das Autohaus Deisenroth & Söhne, die Firma Höfer Werbung, die Firma August Bock & Sohn, die 2Rad-Galerie, Förstina und die Stadtwerke Hünfeld.

 

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