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Aktuelles aus Hünfeld

Neue EDV-Technik für die Bibliothek

Hünfeld. Die Vorbereitungen für den Umzug der Hünfelder Stadtbibliothek in den Neubau in der Kaiserstraße sind bereits in vollem Gange. Derzeit werden alle 18.000 Medien mit einem Chip versehen, so dass Kunden künftig die Bücher selbst ausleihen können. Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat jetzt die Anschaffung einer neuen EDV-Technik und Software für die Stadtbibliothek vergeben.

„Der Neubau der Stadtbibliothek wird voraussichtlich Ende 2018 bezugsfertig sein“, erklärt Bürgermeister Stefan Schwenk. Aus der Stadtbibliothek solle ein modernes, besucherfreundliches und Generationen übergreifendes Kultur- und Bildungszent-rum entwickelt werden. Derzeit verfügt die Bibliothek über eine nicht mehr zeitge-mäße Technik. „Sie muss in das digitale Zeitalter überführt werden und die Ausleihe von E-Book-Readern und freies WLAN durch Hotspot-Vergabe den Nutzern anbieten“, betont Schwenk. Gleichzeitig sei die Einrichtung eines Selbstverbu-chungsplatzes sinnvoll und zukunftsweisend. Dadurch sollen die Mitarbeiterinnen entlastet werden, so dass mehr Aktionen zur Leseförderung durchgeführt werden können.

Die Technik für Selbstverbuchung nennt sich RFID und wird bereits in zahlreichen Bibliotheken angewendet. Für diese Technik werden derzeit alle Medien mit Etiket-ten ausgestattet, in die ein Chip mit einer Antenne eingebunden ist. Dafür wird ein Terminal mit einem Lesegerät, ein so genannter Reader, benötigt, bei dem die Kunden die Medien selbst ausleihen können. Auch mehrere Medien gleichzeitig, also im Stapel, können auf die Readerplatte des Terminals gelegt werden. Zudem soll ein Sicherungsgate am Ausgang installiert werden.

Die Anschaffung der neuen EDV-Technik wurde mit rund 22.950 Euro und die Software mit rund 11.400 Euro an die jeweils günstigsten Bieter vergeben.

 

Die Mitarbeiterinnen der Stadtbibliothek, hier Evelyn Schönherr (links) und Yvonne Götze, haben alle Medien für die neue Software mit einem Chip versehen.

 

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