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Aktuelles aus Hünfeld

Sonderausstellung im Zuse-Museum eröffnet

Hünfeld. Bürgermeister Stefan Schwenk stellte eine provokante Frage anlässlich der Eröffnung der Sonderausstellung „50 Jahre Städtepartnerschaft Hünfeld-Landerneau“ im Konrad-Zuse-Museum mit Stadt- und Kreisgeschichte: „Gehört die Partnerschaft schon ins Museum?“

Sie gehöre ins Museum, weil sie ein Teil der Geschichte Hünfelds sei und die Geschicke bis heute mitpräge. Die Ausstellung lade dazu ein, die Euphorie und Begeisterung der Anfangsjahre dieser Städtepartnerschaft zu erleben und motiviere vielleicht dazu, sich von dieser Begeisterung auch heute anstecken zu lassen. Partnerschaften seien in Europa wichtiger denn je, um das Bewusstsein für ein Europa freier Bürger in Angesicht des aufkeimenden Nationalismus zu stärken. Museumsleiterin Ute Schneider hatte zuvor zahlreiche Gäste, darunter auch Proskaus Bürgermeisterin Róża Malik, den Vizepräsidenten des Partnerschaftsvereins von Landerneau, Pierre Pouchous, und den Ehrenvorsitzenden des Hünfelder Partnerschaftsvereins, Pfarrer Eugen Kutzka, begrüßen zu können, der nicht nur Zeitzeuge, sondern maßgeblicher Mitgestalter dieser Partnerschaft war. Sie verwies darauf, dass neben dieser Sonderausstellung Landerneau auch durch eine Dauerausstellung einen Platz im Museum habe. Landerneaus Bürgermeister Patrick Leclerc wünschte dieser Ausstellung allen denkbaren Erfolg, damit möglichst viele Menschen Anteil an der großartigen Geschichte dieser Partnerschaft nehmen könnten. Sei es in den Anfangsjahren das Außerordentliche gewesen, dass sich Städte angesichts einer Entfernung von mehr als 1.200 Kilometern miteinander verbunden haben, so sei die Welt der jüngeren Generation viel stärker zusammengerückt durch soziale Medien und die Möglichkeit zu reisen. Deshalb gelte es immer wieder, für diese besondere Freundschaft zu werben.

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