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Aktuelles aus Hünfeld

Platz für vier neue Kita-Gruppen

Hünfeld. Poch, poch, poch, bald wird es laut hier sein, sangen Kinder des benachbarten Kindergartens St. Ulrich und taten gemeinsam mit Bürgermeister Stefan Schwenk und offiziellen Gästen den ersten Spatenstich für den Kindergartenneubau im Hünfelder Nord- und Ostend an der Berliner Straße. Die Tagesstätte soll künftig drei Gruppen für Kinder über drei Jahre und eine Gruppe für Kinder unter drei Jahre aufnehmen und im ersten Quartal 2021 in Betrieb gehen.

Die Plätze würden dringend gebraucht, kündigte Bürgermeister Schwenk an, den er gemeinsam mit Stadträtin Karin Grosch, Stadtpfarrer Peter Borta, Architekt Stefan Wagner, Erstem Stadtrat Stefan Schubert, Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell und der künftigen Leiterin der Einrichtung, Katja Heimroth, tun konnte. In seiner Amtszeit waren bereits vier zusätzliche Gruppen eröffnet worden. Um dem wachsenden Bedarf allerdings Rechnung zu tragen, wird dieser Neubau zusätzlich erforderlich sein. Und damit ist das Ende noch lange nicht erreicht, wie der Bürgermeister während des Spatenstichs ankündigte. Im vergangenen Jahr hätten sich Stadt und Kirchengemeinde St. Jakobus auf einen Ersatzneubau für den St. Jakobus-Kindergarten verständigt, im St. Ulrich-Kindergarten stünden erhebliche Investitionen an und auch alle übrigen Kindergärten müssten durch regelmäßige Investitionen auf modernem Stand gehalten werden.

Er sei sehr froh, dass nach intensiven Gesprächen und Verhandlungen die Kirchengemeinde die Betriebsträgerschaft dieser Einrichtung übernommen habe und sich damit auch gesellschaftlicher Verantwortung über ihren pastoralen Auftrag hinaus stelle. Er selbst und Stadtpfarrer Borta würden die Fertigstellung dieser Einrichtung nicht mehr in ihrer aktiven Amtszeit erleben, allerdings sei sicher auch der Pfarrer froh, diese Weichenstellungen noch mit getroffen zu haben.

Der Neubau, die Unterhaltung und der Betrieb der Kindergärten werde eine der zentralen Herausforderungen der kommenden Jahre für die Stadt Hünfeld sein, kündigte Schwenk an. Das werde die Stadt bis zum äußersten fordern und sicher auch Handlungsspielräume in anderen Bereichen einschränken. Diese Entscheidungen seien aber mit großer Einmütigkeit getroffen worden. Hünfeld sei eine kinder- und familienfreundliche Stadt und wolle es bleiben. Dank sagte er auch dem Bürgerbeirat und dem Quartiersmanagement, die von Anfang an in die Standortfrage und Planungen eingebunden waren. Die Nachbarn bat er um Verständnis für die Zeit der Beeinträchtigungen durch die Bautätigkeit. Sie dürften sich aber auf das Lachen fröhlich spielender Kinder ab 2021 freuen. Auch für die Kirchenbesucher in St. Ulrich hatte der Bürgermeister eine gute Nachricht mitgebracht. Für den wegfallenden Parkplatz oberhalb der Kirche wird entlang der Berliner Straße unterhalb der St. Ulrich-Kirche ein neuer und attraktiver Parkplatz geschaffen. Besondere Worte des Dankes richtete er auch an seine Magistratskollegin, Stadträtin Karin Grosch, und den zuständigen Sachbearbeiter in der Stadtverwaltung, Andreas Kapelle, die bereits seit Monaten intensiv die Planungen für das Projekt begleitet hätten.

Zu unserem Bild:

Mit tatkräftiger Unterstützung von Kindern aus dem Kindergarten St. Ulrich wurde der erste Spatenstich für die neue Kindertagesstätte im Hünfelder Nord- und Ostend getan. Unser Bild zeigt den Architekten Stefan Wagner, Stadträtin Karin Grosch, die künftige Leiterin der Einrichtung, Katja Heimroth, Stadtpfarrer Peter Borta Bürgermeister Stefan Schwenk, Ersten Stadtrat Stefan Schubert, und Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell.

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