Navigation

Aktuelles aus Hünfeld

Hutzelfeuer werden Sonntag angezündet

Hünfeld. Im gesamten Hünfelder Land werden am Hutzelsonntag, 18. Februar, wieder bei Einbruch der Dunkelheit die Hutzelfeuer lodern. Meist waren es die Jugendfeuerwehren mit Unterstützung der Feuerwehren oder örtliche Jugendgruppen, die in den vergangenen Wochen die großen Scheiterhaufen aufgerichtet haben.

In Hünfeld wird das Hutzelfeuer auf der Anhöhe zwischen Hünfeld und Mackenzell neben dem Flurküppelweg gegen 18.30 Uhr angezündet. Dort bietet die Feuerwehr ihren Gästen auch Grillwürstchen und Getränke an.

Auch in Mackenzell wird durch die Feuerwehr für das leibliche Wohl beim Hutzelfeuer an der Weißenborner Straße unterhalb des Wasserbassins gesorgt. In Mackenzell ziehen die Angehörigen der Jugendfeuerwehren bereits ab 11 Uhr am Vormittag von Haus zu Haus, tragen das traditionelle Hutzellied vor, bevor dann abends bei Anbruch der Dunkelheit der Scheiterhaufen in Flammen aufgeht.

In Michelsrombach zündet die Jugendfeuerwehr das Hutzelfeuer gegen 18 Uhr im Föllergrund an. Auch in Roßbach tragen die Kinderfeuerwehr, die Jugendfeuerwehr, die Feuerwehr und der Sportverein die Verantwortung für das Hutzelfeuer, das in der Nähe des Sportplatzes an der Landesstraße aufgeschichtet wurde. Um 18 Uhr treffen sich Groß und Klein zu einem Fackelzug an der Kirche und ziehen, begleitet durch die Kinderfeuerwehr, zum Hutzelfeuer, dass ab 19 Uhr brennen wird. In Sargenzell brennt ab 17.30 Uhr das „kleine Lagerfeuer“ am Bauwagen. Am Sportlerheim wird für das leibliche Wohl gesorgt. Gegen Einbruch der Dunkelheit gegen 18 Uhr wird dann das „große Hutzelfeuer“ neben dem Sportplatz angesteckt.

Die Tradition des Hutzelfeuers geht zurück auf vorchristliche Zeit. Mit dem großen, wärmenden Feuer sollte der Winter ausgetrieben werden. Heute wird diese alte Tradition insbesondere von den Jugendfeuerwehren und Feuerwehren sowie Jugendgruppen von Vereinen erhalten.

Besonderen Wert legen die Vereine und Feuerwehren darauf, dass nur natürliche, unbehandelte Holzabfälle wie abgeräumte Weihnachtsbäume, Hecken- und Reisigschnitt verbrannt werden, damit die Umwelt nicht belastet wird.

nach oben