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Aktuelles aus Hünfeld

Lärmkonfliktpunkte gemeldet

Hünfeld. Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat im Zuge der dritten Offenlegung des Lärmaktionsplanes Hessen beim Thema Straßenverkehr weitergehende Schallschutzmaßnahmen vor allem im Bereich der Bundesautobahn, aber auch entlang von Bundesstraßen und Landesstraßen gefordert. Wie Bürgermeister Stefan Schwenk dazu mitteilt, sind bislang im Rahmen dieser Lärmminderungsplanung auf der Ebene des Regierungsbezirks Kassel in Hünfeld lediglich der Einbau von 21 Schallschutzfenstern bezuschusst worden.

Damit können aber die einschlägigen Probleme nicht gelöst werden, erklärt Schwenk. Deshalb habe der Magistrat erneut eine Liste von sogenannten „Lärmkonfliktpunkten“ im Bereich der Stadt Hünfeld an das Regierungspräsidium gerichtet. Diese zeigt vor allem die Lärmentwicklung entlang der Bundesautobahn 7 mit über 17 Millionen Fahrzeugbewegungen pro Jahr auf. Besonders betroffen von der Lärmentwicklung seien die Stadtteile Michelsrombach und Oberrombach sowie der Weiler Herbertshöfe.

Auch die B 27 mit über sieben Millionen Fahrzeugbewegungen pro Jahr verursache erhebliche Belastungen vor allem für Rückers. Die Hünfelder Kernstadt werde nicht allein von der B 27, sondern auch von der Landesstraße 3171 mit über vier Millionen Fahrzeugbewegungen im Jahr betroffen. Mehr als 2,2 Millionen Fahrzeugbewegungen pro Jahr seien es in Neuwirtshaus und 1,5 Millionen entlang der Rasdorfer Straße in der Kernstadt. Hohe Verkehrsbelastungen weist auch die Landesstraße 3176 auf, im Bereich Oberrombach wurden 1,5 Millionen Fahrzeuge ermittelt, im Bereich der Kernstadt, wo auch Nüst, Mackenzell und der Hofberg betroffen würden, seien es über 1,2 Millionen und in Michelsrombach 1,16 Millionen Fahrzeuge im Jahr. Der Magistrat hat in seiner Stellungnahme gegenüber dem Regierungspräsidium gefordert, dass diese Bereiche, soweit noch nicht geschehen, in die Kartierung zur Lärmminderung aufgenommen werden sollen.

 

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