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Aktuelles aus Hünfeld

Wärmende Klänge

Hünfeld. Zu Weihnachten erklingen in der Hünfelder Justizvollzugsanstalt warme Klänge. Die beiden Seelsorger, Dr. Andreas Leipold von der evangelischen Kirche, und sein katholischer Amtsbruder Dr. Meins Coetsier stellten dem Anstaltsbeirat und dem JVA-Förderverein Albert Krebs das Instrument aus der Orgelbauwerkstatt Rotenburg vor.

Dieter Noeske von der Orgelbauwerkstatt lud die anwesenden Vorstandsmitglieder des Albert-Krebs-Vereins und des Anstaltsbeirats dazu ein, ein Weihnachtslied mit Orgelbegleitung anzustimmen. Pfarrer Dr. Andreas Leipold berichtete, dass die Anregung von einem ehemaligen Gefangenen ausging, der selbst Orgelbauer war. Über die evangelische Kirchengemeinde in Bad Hersfeld kam dann der Kontakt zu der Orgelbauwerkstatt zustande, die das Instrument gebraucht in Zahlung genommen hatte und wieder herrichtete. Ganz wesentlich mitfinanziert wurde das Instrument durch Spenden des Albert-Krebs-Vereins. Der Orgelbauer zeigte sich sehr angetan von dem Standort des Instruments, das nicht nur von seiner optischen Gestaltung in die Anstaltskapelle passe, sondern auch klanglich sich in der Architektur sehr gut entfalten könne. Für ein Instrument dieser Art sei der Standort geradezu ideal, betonte der Orgelbauer. Bei der Überarbeitung des Instruments wurde Wert gelegt auf eine besonders warme klangliche Abstimmung, die gut zu der schlichten, aber modernen Architektur der Haus- und Gebetskapelle in die Gestaltung mit Holz und Sichtbeton passt.

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