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Aktuelles aus Hünfeld

Gedenken für die Opfer

 

Hünfeld. Im stillen Gedenken an die jüdischen Opfer der Nazi-Barbarei legten Bürgermeister Stefan Schwenk und Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell am Jahrestag der Reichspogromnacht an der Gedenktafel für die ehemaligen jüdischen Mitbürger in der Rathausgasse ein Blumenbukett nieder.

Auch in Hünfeld war die Synagoge in dieser Nacht durch fanatisierte Nationalsozialisten völlig niedergebrannt worden. Hatten die jüdischen Bürger schon in den Jahren zuvor viele Schikanen und Entrechtungen zu ertragen, markierte dieser von den Nationalsozialisten inszenierte „Volkszorn“ den Auftakt offener Verfolgung dieser Mitbürger, die schließlich in der völligen Entrechtung und Ermordung von Millionen Menschen in den Vernichtungslagern der Nazis endete. Die Opfer dieser unmenschlichen Barbarei hatten nicht einmal Gräber. Deshalb wurden in Hünfeld wie in vielen anderen Städten in Deutschland vor den Häusern der ehemaligen jüdischen Mitbürger „Stolpersteine“ verlegt, um an sie zu erinnern. Mittlerweile gibt es eine App (https://izi.travel/de/02dc-stolpersteine-in-hunfeld-zur-erinnerung-an-die-opfer-des-holocaust/de), die Auskunft über die jüdischen Familien und ihre Lebenswege in Hünfeld und Burghaun gibt. Diese App ist inhaltlich von Elisabeth Sternberg-Siebert gestaltet worden, die sich große Verdienste um die Erforschung der Lebensgeschichten dieser Familien erworben hat.

 

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