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Aktuelles aus Hünfeld

DRK mit eigenem Arzt für Rettungsdienst

Hünfeld. Der DRK-Kreisverband Hünfeld wird künftig im Hünfelder Land auch das ärztliche Personal für den Rettungsdienst stellen. Wie der Präsident Dr. Eberhard Fennel im Rahmen eines Pressegesprächs an der Notarzteinsatzfahrzeugwache neben der Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld erläuterte, hat der Kreisverband dazu die „DRK-Notarzt und Sozialdienst Hünfeld GmbH“ gegründet.

Als ärztlicher Leiter für den Notarztstandort konnte mit Stephan Horenkamp ein erfahrener Mediziner gewonnen werden, der bereits mehr als 20 Jahre Erfahrung im Notarzteinsatz mitbringt. Unterstützt wurde Kreisgeschäftsführer Hans-Herbert Knittel bei der Auswahl des Mediziners durch die ärztliche Leiterin des DRK-Kreisverbandes, Dr. Sonja Raschka. Dr. Fennel kündigte an, dass sich der Kreisverband bewusst für die Festanstellung eines Arztes entschieden habe und darüber hinaus Honorarärzte beschäftigen wolle, um die Dienste abzudecken. Falls die Kostenträger zustimmen, will das DRK noch eine weitere halbe Stelle für einen Arzt schaffen. Zum Jahresende hatte die Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld die Gestellung der Notärzte aufgrund der einschlägigen Rechtsprechung zur Scheinselbständigkeit aufgeben müssen. Drei Monate lang war durch den Landkreis der Notarzteinsatz organisiert worden, bevor am 1. April das DRK nun diese Aufgabe übernommen hat. Frank Reith, Fachdienstleiter Gefahrenabwehr beim Landkreis, betonte, dass durch die Zusammenarbeit mit dem DRK eine tragfähige und zukunftsweisende Lösung gefunden werden konnte, und der neue ärztliche Leiter Stefan Horenkamp freute sich über die gute Zusammenarbeit mit den Rettungsdienstsanitätern in Hünfeld und Leibolz, die aus seiner Sicht sehr hochqualifiziert sind. Insgesamt fährt das Hünfelder Rote Kreuz im Jahr 5000 Einsätze, davon allein 1000 mit Notärzten.

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