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Aktuelles aus Hünfeld

Archiv wird digital

Hünfeld. Die Digitalisierung des Hünfelder Stadtarchivs schreitet weiter voran. Der Magistrat der Stadt Hünfeld hat nach Angaben von Bürgermeister Stefan Schwenk jetzt den Auftrag für laufende Digitalisierungsarbeiten bis 2022 an ein Fachunternehmen vergeben.

Im Rahmen des Auftrages ist die laufende Digitalisierung von Archivalien im DIN A4- und DIN A3-Format aus Sachmappen und Akten vorgesehen. Außerdem sollen Fotos und Druckerzeugnisse weiterhin auch digital gesichert werden. Einmal pro Jahr ist darüber hinaus eine Mikroverfilmung der digitalen Archivalien vorgesehen, um sie dauerhaft zu sichern. Das Stadtarchiv rechnet mit jährlichen Kosten für die Digitalisierung von rund 5.000 Euro.

Neben der gesetzlichen Pflichtaufgabe zur Archivierung von Akten und Vorgängen umfasst das Stadtarchiv mittlerweile eine umfangreiche Sammlung von Druckerzeugnissen, historischen Fotos und Bildern aus der vergangenen Zeit und Gegenwart, Druckerzeugnissen aller Art und Dokumentationen über das Stadtgeschehen in Medien und anderen Veröffentlichungen. Diese Archivalien werden nicht nur von Heimat- und Kulturvereinen, sondern auch von Studenten im Rahmen von Forschungsprojekten und von Bürgern genutzt, die mehr über die Vergangenheit ihrer Familien oder ihre Herkunft erfahren wollen. Auch für Firmen, für Journalistenfür Stadtplaner oder für Vereine, die Chroniken erstellen, ist das Archiv immer wieder eine wertvolle Fundquelle. 2011 war das Hünfelder Stadtarchiv mit dem Hessischen Archivpreis für seine Qualität ausgezeichnet worden.

Das Archiv ist auch immer auf der Suche nach weiteren alten Fotos mit Stadt- und Stadtteilansichten oder anderen Unterlagen, die Informationen zu Hünfeld und seinen Stadtteilen enthalten.

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