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Aktuelles aus Hünfeld

Rauchende Köpfe

Hünfeld. „Er ist Mathematiker – also hartnäckig.“ Mit diesem Goethe-Zitat charakterisierte Thomas Huke vom Zentrum für Mathematik in Fulda den Wettbewerb zum Tag der Mathematik, der bereits zum 11. Mal in der Hünfelder VR-Bank ausgetragen wurde. Insgesamt 84 Schüler von neun Schulen aus der Region nahmen daran teil, die Hünfelder Wigbertschüler sicherten sich dabei im Gruppenwettbewerb den dritten Platz.

Auch Ehrengäste begleiteten den Wettkampftag. So versicherte Bundestagsabgeordneter Michael Brand, dass auch Politiker gut rechnen können müssten. Er lobte einen Sonderpreis für den „undankbaren“ vierten Platz aus und lud den Gewinner zu einem mehrtägigen Aufenthalt nach Berlin und in den Bundestag ein. Stadtverordnetenvorsteher Berthold Quell unterstrich vor den Teilnehmern die Bedeutung der Bildung auch für den Wirtschaftsstandort Hünfeld. Gerade als Konrad-Zuse-Stadt habe Hünfeld da einen besonderen Anspruch, Schüler bestmöglich zu fördern. Durch den Tag der Mathematik werde das Thema in die Öffentlichkeit gerückt. Als Gastgeber freute sich Gerhard Hahn vom Vorstand der VR-Bank NordRhön über das große Interesse an dem Wettbewerb. Auch für Bankleute sei rechnen elementar wichtig, das könne er aus 37 Jahren Berufserfahrung unzweifelhaft bestätigen. Dabei würden die Anforderungen an mathematische Kenntnisse stets höher und seien mit dem kaufmännischen Rechnen von vor 37 Jahren, als er seine Ausbildung absolviert hatte, kaum noch vergleichbar.

Insgesamt gingen 19 Teams aus neun Schulen an den Start. Im Gruppenwettbewerb belegte die Hünfelder Wigbertschule den dritten Platz hinter der Rabanus-Maurus-Schule aus Fulda und der Winfriedschule aus Fulda. Den Einzelwettbewerb konnte Mino Kraft aus Lauterbach vor Jana Steinhauer aus Fulda und Hanna Hülsmann aus Fulda für sich entscheiden

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