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Das Gaalbernfest

Überregional bekannt ist in der Konrad-Zuse-Stadt Hünfeld das Gaalbernfest, das im August bzw. September stattfindet.

Im Stiftsbezirk von Hünfeld treffen sich Hünfelder Gaalbern und Gäste zu einem anspruchsvollen Kultur- und Unterhaltungsprogramm bei Wein, Bier und regionalen Spezialitäten aus Küche und Keller.

 

Das Gaalbernfest wurde im Jahre 1999 anlässlich des Landeskindertrachtentreffens begründet und fand noch in der Innenstadt statt. Nach dem Hessentag 2000, der in Hünfeld veranstaltet wurde und zu einem Publikumsmagneten wurde, wurde das Gaalbernfest fest im Veranstaltungsreigen der Stadt verankert.

Von Freitag mit der Eröffnung des Weindorfes bis Montag, an dem mit dem Amtsbockbieranstich das Fest beendet wird, lädt der Stiftsbezirk zu einem bunten Strauß von Programmpunkten auf der Bühne und kulinarischen Highlights im Weindorf und im Stiftskeller ein.

Doch woher kommt eigentlich der Name „Gaalbern"? Er ist ein Neckname für die Hünfelder und bedeutet „gelbe Birne". Diese wurden im Jahre 1765 dem Fürstbischof Heinrich von Bibra überreicht, als er die damals als Rebellen bezeichneten Hünfelder besuchte, um ihre Loyalität auf den Prüfstand zu stellen.

Für die Nachbarn in Fulda jedoch ein nicht standesgemäßes Geschenk, so dass man fortan die Haunestädter als „Gaalbern" titulierte; ein Neckname, der sich bis heute erhalten hat und den die Hünfelder aber mit Stolz tragen.

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